Update Corona

Liebe Freunde

Also – willkommen im zweiten Lockdown 2020 in Österreich.

a) Erste Frage: Was ist alles erlaubt?

Jedenfalls das hier alles:

b) Zweite Frage: Was ist jetzt nicht erlaubt?
(Für uns Lorettos in Österreich, Stand jetzt bis 6. Dezember)

– Gebetskreise: Es sind keine „normalen“ Gebetskreise erlaubt. Wir bitten Euch aber, online Gebetskreise zu veranstalten, hier ein Beispiel: https://www.instagram.com/stories/loretto_wiennoe/2444290628550167438/?hl=de

– Hausgemeinschaften: Es sind keine „normalen“ Hausgemeinschaften erlaubt. Wir bitte Euch aber online Hausgemeinschaften abzuhalten – es gibt genügend Tools dazu.

– 24-7 Prayer: 24-7 Prayer „normal“ ist weiterhin erlaubt. Wir bitten aber, dass immer nur eine Person in der jeweiligen Kapelle ist.

Ein PS dazu: Wenn du von der Polizei aufgehalten wirst und du gefragt wirst, findest du hier die entsprechende Passage aus der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung:
„Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs [ist] nur zu folgenden Zwecken zulässig:
3. Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere
e) die Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse, wie Friedhofsbesuche und individuelle Besuche von Orten der Religionsausübung“

– Kurse (wie Follow Me oder Alpha): Es sind keine „normalen“ Kurse erlaubt, aber wir bitten darum, dass ihr in der einen oder anderen Weise mit euren Kursteilnehmern auf Tuchfühlung bleibt.

– Meetings (Leitungsteamtreffen etc.): Nur online, bitte!

– Alle hauptamtlichen Mitarbeiter arbeiten in der Regel jetzt im Home-Office.


c) Loretto international:
Liebe Lorettos in England, in der Schweiz, in Deutschland und in Südtirol, bitte beachtet eure staatlichen und kirchlichen Vorgaben; es ist uns als Rat nicht möglich, alle staatlich regionalen und diözesanen Verordnungen im Blick zu behalten.


d) Geistliche Perspektive:
Wir sind ja mittlerweile alle „Corona Experten“. Und wir neigen alle ab und an uns zu fragen, welche Maßnahmen richtig sind und welche nicht.

Und natürlich ist es wichtig kritisch zu hinterfragen. Wichtiger ist aber, dass jede und jeder von uns Gott fragt, was Er jedem von uns in dieser Zeit sagen möchte.

Wir sind in einer herausfordernden Zeit, aber auch in einer Gnadenzeit. Und es ist wichtig, die Gnaden, die Gott uns jetzt schenken will, zu ergreifen. Ich (Maxi) glaube zum Beispiel, dass Gott mich in diesen Punkten herausfordert:

– In der Gegenwart leben – und dafür die Bildschirmzeit deutlich reduzieren

– In der Stille Gott suchen

– Bewusst Zeit nehmen für meine Frau und Kinder (am Abend gibt es eh sonst nicht zu tun)

– Mich selbst und meine Aufgaben nicht so wichtig nehmen

– Wenn ich emotional in ein Loch falle – ehrlich sein und mir helfen lassen, schnell wieder raus zu
kommen

– Soweit als möglich an langfristigen Projekten arbeiten, für die sonst eh nicht Zeit ist

– Lernen in Optionen zu denken und flexibel zu werden

– In Zeiten, in denen ich nicht arbeite, wirklich nicht arbeiten

– Diese Zeit als Wüstenzeit echt annehmen

Was sagt Gott Dir in diesen Tagen?


Ein Wort zur Wüste:
Unter anderem in Lukas 4 wird davon berichtet, dass Jesus gleich am Beginn seines öffentlichen Wirkens in die Wüste geht – und dann nach 40 Tagen vom Teufel versucht wird.

Eine Weise dieses Geschehen zu deuten ist: Der Teufel ist echt hinterlistig. Wenn man erschöpft ist, greift er an.
Diese Deutung ist sicher richtig.

Es gibt aber auch eine andere Deutung, nämlich:

Was ist, wenn es für Jesus wichtig war, vierzig Tage in die Wüste zu gehen, um sich geistlich zu schärfen – damit er gleich am Anfang seines öffentlichen Dienstes sich dem Teufel stellen kann?

Und, jetzt für uns:
Was ist, wenn wir diese Zeit, in der wir leben, als echte Wüstenzeit nützen, um uns geistlich zu schärfen, um geistlich zu wachsen?


e) Bleiben wir Menschen der Hoffnung:
Wenn eine Frau ein Kind empfängt, sagt man: Sie ist guter Hoffnung.

Der, der uns Hoffnung gibt, wohnt schon in uns. Jesus ist schon da. Bitten wir ihn um die göttliche Tugend der Hoffnung, um dieses Geschenk, das uns trägt und nicht zugrunde gehen lässt. Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist (vgl. Röm 5,5).

Hier noch ein kurzer Text zur Hoffnung:

– auf Facebook: https://www.facebook.com/maximilian.oettingen/posts/10221976027624093
– auf Insta: https://www.instagram.com/p/CHND3iRDunG/


f) Werden wir kreativ in der Nächstenliebe
Fragen wir den Herrn, welche Schritte wir in der Nächstenliebe setzen können.


g) Verfolgen wir unsere online Angebote

-> auf https://www.home-church.tv/

-> auf all unseren Kanälen siehe https://loretto.at/ (unten links sind alle social media Icons.)

Verkündigen wir das Evangelium, gerade auf social media -> bitte #loretto #homechurch #hoffnung

Teilen wir und posten als Menschen der Hoffnung unsere Angebote und eigene Postings, wie zB

hier: https://www.instagram.com/p/CHoKUwaL_sT/

oder

hier: https://www.youtube.com/watch?v=2IjQn4tw6nw&list=PLagfpLhUif3wQ83Gze3zs5VNMfUPe5FqG


h) It’s time to climb!
Beim internationalen “online Gathering” von 24-7 Prayer vor zwei Wochen sagte Pete Greig: „It’s time to climb“.

Bedeutung: Es ist jetzt wirklich Zeit mit Jesus „auf den Berg zu gehen“ und zu beten (vgl. u.a. Mt 14, 23) – für uns und für die großen Anliegen der Gegenwart…

 

Von Herzen Seinen Segen!
P. Andreas, Christian W., Steffi, Martina, Tom, Armin, Christian B., Georg und Maxi

 

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